Photovoltaik auf Merings Dächer

Anpacken, um das vorhandene Potential auszuschöpfen, wird in den kommenden Jahren entscheidend sein, wenn die Klimaziele von Paris noch eingehalten werden sollen. Neben der großen internationalen Politik, fällt eine ganz entscheidende Verantwortung der Kommune vor Ort zu. Hier können Projekte schnell und unbürokratisch umgesetzt werden. Nur wer hier seine Hausaufgaben erledigt, verdient bei bundesweiten und internationalen Regelungen Aufmerksamkeit und Glaubhaftigkeit.

Die Marktgemeinde Mering kann hier deutlich mehr erreichen, wie ein Vergleich innerhalb des Landkreises Aichach-Friedberg verdeutlicht: Eine nicht geringe Anzahl von gemeindlichen Gebäuden wird noch immer nicht für Photovoltaik genutzt. Das möchten die Meringer Grünen ändern. Bernhard Konrad, grünes Mitglied und Gemeinderatskandidat, hat hier eine starke Initiative ergriffen und das Projekt in die Hand genommen. Um sich einen Überblick zu verschaffen, stellte er eine Anfrage an den Gemeinderat mit der Bitte um eine Auflistung aller gemeindlichen Dächer. Bürgermeister Hans-Dieter Kandler lieferte die entsprechenden Informationen und beantwortete ein paar Detailfragen, so dass nun eine Liste von potentiell geeigneten Dächern vorliegt. Nach Kontakt mit der Bürgerenergiegenossenschaft Neuburg-Schrobenhausen, Aichach und Eichstätt, wurden nun bei einer ersten Besichtigungsrunde die Dächer vom Kinderhaus am Kapellenberg, Kindergarten am Sommerkeller und der Grundschule II bereits von einem Fachmann gesichtet.

Nun folgt die Detailplanung – hier müssen unter anderem der Netzbetreiber angefragt, Plätze für Wechselrichter, Stromzähler, und mögliche Kabelverläufe geplant werden, sowie der jetzige und prognostizierte Stromverbrauch für eine Wirtschaftlichkeitsprüfung berechnet werden. Die ersten Schätzungen liegen vor und zeigen, dass die geplanten Photovoltaikanlagen neben ihrem Beitrag zur Vermeidung von CO2 der Marktgemeinde mittelfristig auch enorme finanzielle Einsparungen bringen würden. So könnte das dringend Notwendige mit dem Praktischen verbunden werden..

Und all das ist mit minimalem Aufwand seitens der Gemeinde möglich. Die Bürgerenergiegenossenschaft verwaltet im Landkreis schon einige vergleichbare Anlagen und bietet unterschiedliche Finanzierungsmodelle: Die Marktgemeinde könnte etwa alleiniger Finanzierer sein, oder den Bürgerinnen und Bürgern Merings Beteiligungen anbieten.

Wir freuen uns über den schnellen Fortschritt des Projekts und bedanken uns ganz ausdrücklich beim Bürgermeister und der Verwaltung für die Kooperationsbereitschaft. Wir hoffen auf einen tatkräftigen und mutigen neuen Marktgemeinderat, der seinen Teil zu einer schnellen Umsetzung beiträgt. Das würde Vertrauen schaffen für einen klimapolitischen Aufbruch und zeigen, dass Mering handelt und sich seiner Verantwortung bewusst ist.

Presse

9.3.2020, Stadtzeitung, “Für mehr Photovoltaik auf Merings Dächern

Nachhaltig Wirtschaften in Mering

Bei der Ortsentwicklung wollen wir unseren Fokus nicht nur auf Umwelt -und Klimaschutz, sondern auch auf die Meringer Wirtschaft richten. Bei der Umsetzung unserer grünen Ideen für die Marktgemeinde sehen wir die Meringer Unternehmen, Handwerker, Selbstständigen und Gewerbetreibenden als sehr wichtige Partner.

Wir wollen nicht nur ein wirtschaftsfreundliches Klima in Mering, wir wollen eine klimafreundliche Wirtschaft.

Wir wollen eine sozial gerechte, ökologisch und ökonomisch erfolgreiche lokale Wirtschaft. Klimawandel, Digitalisierung und Globalisierung machen vor Merings Türen nicht halt, und stellen uns vor enorme Herausforderungen. Gleichzeitig bieten sich dadurch Chancen durch die Entwicklung neuer Angebote.

So gilt es, in Mering die Rahmenbedingungen für bestehende Unternehmen und Geschäfte, Existenzgründer und Neuansiedlungen zu verbessern. 

Analyse

Basis für die Verbesserung dieser Rahmenbedingungen soll eine umfassende Wirtschaftsanalyse sein. Hierzu stellen wir uns vor, dass in Zusammenarbeit mit Münchner oder Augsburger Lehrstühlen an wirtschaftlichen Fakultäten im Rahmen von Diplom-Arbeiten folgende Erhebungen durchgeführt werden:

  • die Erfassung und Dokumentation der Meringer Unternehmensstruktur und ihrer Veränderungen,
  • die Analyse von Nachfragesituationen und Angebotschancen im Bereich der lokalen und regionalen Wirtschaft auf Basis der erhobenen Daten und der aus der Kontaktaufnahme zur gewerblichen Wirtschaft gewonnenen Erkenntnisse, sowie der Auswertung von Analysen und Veröffentlichungen externer Institutionen, wie z. B. den Wirtschaftsverbänden und Kammern.

Auf Grundlage der Analyse können Anforderungsprofile für die Meringer Gewerbeflächen formuliert werden und Planungs- und Entwicklungsprozesse initiiert werden, die die Interessen der Wirtschaft vertreten.

Standortsicherung

Für Fragen rund um Existenzgründung und -festigung möchten wir ein Beratungsangebot mit den dafür notwendigen Informationen in der Gründungs- und Realisierungsphase etablieren (Lotsen).  

Unsere Marktgemeinde ist ein sehr attraktiver Standort im Wirtschaftsraum München-Augsburg und verfügt über wertvolle Gewerbeflächen, sehr gute Infrastruktur, Bildungsangebote, Freizeitangebote und Naherholungsgebiete.     

Eine Kernaufgabe der Wirtschaftsförderung in Mering wird die Standortsicherung ortsansässiger Unternehmen sein und die Vermarktung von Gewerbeflächen zur Schaffung einer zukunftsorientierten Unternehmensstruktur. Dazu gehört auch die Erfassung und Dokumentation der verfügbaren Gewerbeflächenpotenziale (Flächen- und Leerstandsmanagement) sowie die weitere Aquisition von Unternehmen. Wir setzen auf den Dialog und die Kontaktpflege mit den Wirtschaftsakteuren, aber auch mit den Grundstückseigentümern potentieller bzw. vorhandener Gewerbeflächen.

Leitbild für die Vergabe

Als dringend notwendig erachten wir, das Leitbild für die Vergabe der vorhandenen Gewerbeflächen der Marktgemeinde zu reformieren und zu definieren. Die Kriterien für die Vergabe sollen nach Arbeitsmarkt, Wirtschaftskraft, Umweltschutz, Ökologie und sozialer Gerechtigkeit ausgerichtet sein. Insbesondere sollen Informationen im Vergabeprozess transparent für die Mitglieder des Marktgemeinderates durch die Verantwortlichen in der Gemeindeverwaltung aufbereitet werden, die über die Vergabe entscheiden. 

Mit den benachbarten Kommunen möchten wir in den o.g. Punkten zusammenarbeiten und wichtige regionale Weichenstellungen aushandeln.

Integration

Wir möchten dafür sorgen, dass allen die Chancen des Arbeitsmarktes offen stehen und niemand zurückgelassen wird. Ein Schwerpunkt soll daher bei der Integration liegen. Auch Meringer Betriebe und soziale Einrichtungen (wie Pflegeinrichtungen oder Kindergärten und Horte) haben Schwierigkeiten bei der Besetzung offener Stellen. Wir wollen deshalb die Chancen von Migrant*innen auf dem Arbeitsmarkt verbessern, da Arbeit ein Schlüssel zur Integration ist und dabei hilft, gesellschaftlich Fuß zu fassen. Wir möchten die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt fördern. Diese sollen besser informiert, beraten und auf dem Weg von der Schule in den Beruf unterstützt werden. Hier soll wie bisher Unterstützung von der Asylkoordinatorin, die bei der Gemeinde beschäftigt, ist, ausgehen.   

Wirtschaft fair und nachhaltig

In der Verwaltung der Marktgemeinde wollen wir Leistungen aus der Region, Produkte aus fairem Handel ebenso wie nachhaltige Beschaffung und Vergabe fördern. Hersteller, Anbieter und Dienstleister mit nachhaltiger Arbeitsweise werden so gefördert.

Im Bereich des Ressourcenschutzes sehen wir Handlungsbedarf. Die Folgen des achtlosen Umgangs mit Rohstoffen- und Produkten sind unübersehbar, besonders bei Plastik – und Einwegprodukten. Der beste Müll ist der, der gar nicht entsteht. Daher setzen wir im gemeindlichen Einflussbereich konsequent auf Abfallvermeidung und Wiederverwendung.

Unsere Leitlinien für eine moderne und nachhaltige Haushaltspolitik sind: Einnahmen und Ausgaben müssen wirtschaftlich sinnvoll, ökologisch verantwortlich und sozial getätigt werden.

Das möchten wir gemeinsam mit den Meringer Bürgern und Unternehmen gestalten.

Geschichte muss leben

Mering besitzt historische Plätze und Gebäude, die es wert sind, erhalten zu werden. Ein Beispiel ist die alte Mädchenschule, das sogenannte alte Kloster, das leider in den letzten Jahren sehr vernachlässigt wurde. Die Geschichte Merings darf nicht unsichtbar werden. Wir sollten sie pflegen und dafür setzen wir uns ein.

Tobias Listl, grünes Mitglied und Gemeinderatskandidat, engagiert sich als Denkmalpfleger und Bauforscher dafür ganz besonders. Eines seiner Projekte ist der Erhalt des „alten Klosters“.

Über seine Beweggründe sagt er folgendes: 

„Du kannst nicht jedes historisch wertvolle Gebäude retten.“ Dieser Satz begleitet mich seit meinem Studium. Denn leider ist vieler Orts das Verschwinden der historischen Bausubstanz zu beobachten, sei es durch tatsächlichen Abbruch oder durch die umfängliche Überformung der Gebäude.

Der Satz soll jedoch nicht (mehr) für die Marktgemeinde Mering gelten.

Ich möchte mit meiner Arbeit eine neue Sensibilität und ein Bewusstsein für die gewachsene Ortsstruktur in Mering aufbauen. Die historischen Gebäude sollen nicht als Last oder gar Schandfleck des Ortes verstanden und wahrgenommen werden. Sie sollen vielmehr als kulturelles Erbe und erlebbare Ortsgeschichte verstanden werden. Mering soll sie als „Aushängeschilder“  stolz und selbstbewusst für unseren Ort präsentieren.

Konkret arbeitet er daran, den historischen Gebäudebestand zu erfassen und zu dokumentieren. Das „alte Kloster“ ist dabei der erste Schritt einer Erfassung aller historischen Gebäude in der Marktgemeinde. Es ist auch eine Webseite im Aufbau, damit sie von uns allen als schätzenswertes Erbe des gewachsenen Markt Merings gesehen und verstanden werden können.

Herr Listl hat auch dafür gesogt, dass das „alte Kloster“ an der Hochschule für angewandte Wissenschaften München, wo er selbst tätig ist, nun in das EU-geförderte Forschungsprojekt ATLAS aufgenommen wurde. Das Projekt zeigt die Notwendigkeit und die Vorteile einer nachhaltigen Entwicklung traditioneller alpiner Architektur auf und fördert technische sowie methodische Instrumente der energetischen und substanzschonenden Gebäudeinstandsetzung.

Mering kann so davon profitieren, dass man umfassende Messungen am Gebäude vornehmen und diese als Basis für eine sowohl substanzschonende wie auch energetische Instandsetzung des Gebäudes nutzen kann. Wir bekommen so eine Analyse des Zustandes und ein Konzept, wie der Erhalt des Gebäudes gesichert werden kann.

Presse

Mering kann mehr – Unser Team für 2020

Am 15. März wählt Mering eine/n neue/n Bürgermeister*in und einen neuen Gemeinderat.

Wir Grüne möchten wieder mit einem starken Team mitwirken. Wir denken „Mering kann mehr“ und wollen unsere lebenswerte Gemeinde Mering mitgestalten und weiterentwickeln. Unser Team für den Gemeinderat stellt sich Ihnen hier vor. Und hier finden Sie das Programm für 2020.

Über unsere Bürgermeisterkandidatin Petra von Thienen  können Sie alles auf ihrer eigenen Webseite erfahren.

Wohnen für alle

Wohnen geht uns alle an, Wohnen ist mehr als ein Dach über dem Kopf, Wohnen ist mehr als vier Wände …

Wohnen ist Ausdruck der Individualität, Wohnen ist ein Grundrecht, Wohnen ist Schutzraum, Wohnen ist Beheimatung …

Wohnen müssen und wollen wir alle, aber wir wollen es auch in guter Nachbarschaft, zu bezahlbaren Preisen, nachhaltig, mit einer zeitgemäßen Infrastruktur und in einer intakten Umwelt die der (Nah-) Erholung dient.

Das Wohnen beginnt mit dem ersten Tag unseres Lebens und endet mit dem letzten Tag. Für die gesamte Lebensspanne ergeben sich aber auch unterschiedliche Bedürfnisse und Bedarfe. Schön, wenn sich auch das Wohnraumangebot anpassen kann und das soziale Umfeld trotzdem erhalten bleibt.

Heute verändern sich die Lebenslagen in einem raschen Wechsel, aber oft ist ein Wechsel der Wohnung nicht möglich. Manchmal wäre es möglich aber unwirtschaftlich. Manchmal ist er möglich, aber unter Aufgabe der sozialen Bezüge.

Ein weiteres Problem ist die Ausrichtung der Wohnungswirtschaft auf reine Rendite. In den Großstädten sind nicht selten ausländische Investoren die größten Eigentümer von Wohnraum. So spaltet sich die Gesellschaft immer mehr, viele Menschen können sich schon heute kein Wohnen nach ihren Bedarfen und Bedürfnissen leisten.

Die Kommunen haben eine gesetzlich verankerte Daseinsvorsorge, welche sich auch in einer zukunftsorientierten Wohnungsversorgung wiederspiegeln muss.

Wohnen in Mering

Mering als stetig wachsende Gemeinde in der Metropolregion München hat sich neuen Herausforderungen in fast allen Planungsbereichen zu stellen.

Das Wohnen nimmt dabei eine zentrale Stellung ein.

Auch in Mering sind in den letzten Jahren die Wohnkosten erheblich gestiegen, sowohl im Mietwohnungssektor als auch im Wohneigentumsbereich. Die Ausschreibung von Neubaugebieten hat nicht die erhofften Erleichterungen gebracht, in vielen Bereichen der Daseinsvorsorge hat sich dadurch ein erheblicher Nachholbedarf an Infrastruktureinrichtungen ergeben. Insbesondere sind hier zu nennen der ÖPNV, die Kita-Versorgung, die wohnortnahe Versorgung mit Gütern des alltäglichen Lebens, Gemeinschaftsräume etc.

Wohnen ist ein gemeinschaftliches Thema mit vielen Facetten, welches vielfältig planerisch auf den Weg gebracht werden soll, um möglichst vielen Bedürfnissen und Bedarfen der Meringer Bürgerinnen und Bürger gerecht zu werden.

Was wollen wir?

  • Wohnen ist kein Spekulationsobjekt: Wohnraum muss in erster Linie im Sinne der Bedarfe und Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger in Mering gefördert werden. Es muss eine Balance zwischen Renditen und Mieten stehen, um auch einkommensschwachen Personen und Personen mit einem besonderen Miethindernis einen angemessenen Wohnraum anbieten zu können.
  • Neubau: Neubaugebiete sind erst dann zu errichten, wenn die Fragen der Infrastruktur geklärt sind. Die Planungen müssen Hand in Hand vorangetrieben werden. In Neubaugebieten ist auf eine soziale Mischung hinzuwirken, da sich nur so ein tragfähiges soziales Umfeld entwickeln kann.
  • Innenentwicklung: Grund und Boden verpflichtet, so hat das Bundesverfassungsgericht von sozialer Verpflichtung der Eigentümer gesprochen. Gerade in der Innerortentwicklung sollen Flächen für entsprechende Wohnraum und Infrastrukturentwicklung genutzt werden.
    Leerstand von Wohnraum ist nicht akzeptabel. Gemeinsam mit den Eigentümern müssen zeitnah (evtl. auch Übergangs-) Lösungen gefunden werden.
  • Mehrgenerationenwohnen: Neben dem Mieten und Kaufen von Wohnraum soll als dritte Alternative das genossenschaftliche Mehrgenerationenwohnen in Mering gefördert werden. Die Förderprogramme aus Bundesmitteln gibt es bereits, aber nun ist die Kommune gefordert, diese Mittel auch abzurufen und Modelle im Ortsgebiet projekthaft zu fördern und zu evaluieren. So kann die Kommune z.B. Flächen für diese Projekte zur Verfügung stellen, aber auch personelle und monetäre Ressourcen.
    Das genossenschaftliche Mehrgenerationenwohnen soll ökologisch nachhaltig erstellt werden und Familien, Singles, Senioren, Menschen mit einer Behinderung ein lebenslanges Wohnrecht zu sozialverträglichen Nutzungsentgelten bieten.

Weiteres Material

Am 6.2.2020 hielt Erika Gercke bei unserer Veranstaltung „Leben und Wohnen für Generationen“ einen Vortrag über das Thema. Den kompletten Vortrag können Sie hier herunterladen.

Presse

Friedberger Allgemeine Zeitung, 3.2.2020, Seniorenfreundliches Mering: Ideen gesucht

Energiewende vor Ort

Bis zum Jahr 2030 wollen wir GRÜNE den kompletten Stromverbrauch in Bayern auf 100 Prozent erneuerbare Energie umstellen.

Den Kommunen kommt dabei eine Schlüsselfunktion zu. Kommunen entscheiden maßgeblich mit, ob es attraktive Alternativen zum Auto gibt, ob saubere Energie erzeugt und angeboten werden, welche Hilfestellungen und Beratungen die Bürgerinnen und Bürger bekommen. Die Infrastruktur für Strom, Wärme und Mobilität, gehört zu den ureigenen Aufgabengebieten der Kommunen. Die Kommunen haben auch den kürzesten Draht zu den Bürger*innen, beraten und motivieren sie, sind für deren Versorgung zuständig und können gleichzeitig bei den eigenen Liegenschaften, Versorgungsanlagen und Bauwerken eigenverantwortlich handeln und mit guten Beispielen vorangehen.

Das möchten wir auch für Mering erreichen, das leider im Landkreisvergleich bei der Deckung des Energiebedarfs durch  erneuerbare Energien immer noch im untersten Drittel liegt.

Dass das Interesse an diesem Thema enorm groß ist, zeigte sich bei unserem Oktoberstammtisch unter dem Motto „Energie in Bürgerhand – So geht’s“.

Dazu hatten wir Manfred Rössle, Vorstandsmitglied der Bürgerenergiegenossenschaft Bayern (BEG) eingeladen. Ziel der Genossenschaft ist die nachhaltige Energieversorgung in der Region, getragen von Bürgern, Kommunen, Unternehmen und Institutionen. Die Energiegenossenschaft betreibt selbst insbesondere PV-Anlagen und Windräder und berät Bürger und Kommunen.

Im Laufe des Abends konnten zahlreiche Ideen gesammelt werden, bei denen die Kommune aktiv werden kann und muss, u.a.:

  • Jährlicher Bericht der Verwaltung, um einen Überblick zum CO2-Fußabdruck der Gemeinde zu geben, damit die Bürger*innen sehen können, welche Fortschritte gemacht werden.
  • Durchführung einer Potenzialanalyse für Photovoltaik auf den Dächern der kommunalen Liegenschaften und Entwicklung eines Konzepts, wie die besten Dächer schnell genutzt werden können.
  • Überprüfung und Optimierung der Wärmedämmung der gemeindlichen Gebäude.
  • Beim eigenen Stromverbrauch auf Ökostrom umsteigen.
  • Nahwärmenetze installieren, insbesondere sollten diese in Neubaugebieten bereits bei der Erschließung berücksichtigt werden.
  • Einrichtung von e-Bike Ladestationen, insbesondere an den Pendlerbahnhöfen, aber auch in der Ortsmitte (u.a. um diese attraktiver zu machen).
  • Förderung des Neubaus von PV-Anlagen auf Privatbauten bzw. Verankerung in Bebauungsplänen.

Gute Beispiele sind bereits die PV-Anlage auf dem Hochbehälter des Wasserwerks und auf den geplanten Neubauten der Meringer Schulhorte, die insgesamt energieoptimiert gebaut werden.

Herr Rössle führte anschaulich aus, welche Möglichkeiten für Bürger und Kommunen bestehen, die Energiewende von unten Wirklichkeit werden zu lassen. Er machte klar, dass sich durch die Politik von oben (EU, Deutschland, Bayern) Veränderungen nur sehr langsam durchsetzen lassen, man aber vor Ort mit den richtigen Ideen und gemeinsam mit den Bürger*innen sehr viel bewegen kann. Die Erkenntnis, dass sich etwas umsetzen lässt und es sich sogar finanziell lohnt, motiviert und ist der Motor für Veränderung.

Folgende Informationen gab er im Laufe des Abends:

    • Sektorkopplung (z. B. Energie + Wärme) ist möglich und ideal. Ein Gesamtkonzept ist unbedingt sinnvoll.
    • Für Neubaugebiete sind Kaltwärmenetze sehr interessant (für moderne Wärmepumpen). Dafür kann die Gemeinde in einem neuen Baugebiet gleich bei der Erschließung ziemlich günstig die Voraussetzungen schaffen (Rohre verlegen). Dann steht es den Bürgern offen, sich anzuschließen. Das ist dann eine einfache Kosten-Nutzen Rechnung, die normalerweise sehr positiv ausfällt.
      Auch kann man einen Arealspeicher dazubauen, der für das Neubaugebiet als Energiespeicher dient.
    • Bei Bestandsbauten ist ein Nahwärmenetz die bessere Wahl. Dies kann sich aber auch schon ab 3 Häusern lohnen, wenn die Wege kurz sind, also dezentral. Ein Beispiel ist Burgheim, wo die BEG Betreiber der Anlage ist.
    • Die Gemeinde kann Informations- und Förderprogramme für die Bürger aufsetzen, zum Beispiel für Car-Sharing und Elektroladestationen. Hier gibt es auch Partner wie die LEW oder Stadtwerke Augsburg. Man kann auch erneuerbare Energien in Eigenheimen fördern.
    • Bei der Speichertechnologie zeigte sich Herr Rössle optimistisch, dass sich diese in den kommenden Jahren weiterhin rasant entwickelt. Beispiel: Autokarosserie als Speicher nutzbar machen, oder Greenrock Wasserspeicher.

Ein interessantes Bürgerprojekt stellte Herr Dieter Schöpf vom Förderverein des Gymnasiums Mering vor: Der Förderverein möchte eine PV-Anlage auf dem Dach des Gymnasiums betreiben. Allerdings ist der Aufwandsträger des Gymnasiums der Landkreis. Die Frage „Wer trägt das Risiko und vermarktet den Strom?“ muss noch geklärt werden. Hier könnte etwa die Bürgerenergiegenossenschaft helfen, so dass der Förderverein für eine feste Rendite das Dach und die Wartung/Verwaltung überlässt.

Positives Fazit des Abends: Merings Bürger*innen sind überzeugt, dass mehr möglich ist, und dass Mering mehr kann. Sie sind offen für neue Konzepte und wollen selbst aktiv werden.

Das neue Ortssprecher-Team stellt sich vor

Wir freuen uns über das neue Ortssprecher-Team!

Bei der turnusmäßigen Ortsversammlung unseres Ortsverbandes  stand dieses Mal die Neuwahl des Ortsvorstandes an. Die amtierende Ortssprecherin Anita Schneider stellte in ihrem Jahresbericht die zahlreichen Aktivitäten des Ortsverbandes des vergangenen Jahres vor. Dazu gehören vor allem die monatlichen Stammtische mit wechselnden Themen und regelmäßigen Berichten der Marktgemeinderät*innen, welche immer gut besucht waren. Ebenso zur festen Institution geworden sind der Fahrradflohmarkt und die Pflanzentauschbörse, die sich bei allen Meringer Bürgerinnen und Bürgern großer Beliebtheit erfreuen. Mit zahlreichen Veranstaltungen beteiligten sich die Grünen am Wahlkampf zur Europawahl im Mai 2019, die für die Grünen im Ergebnis sehr erfolgreich ausfiel.

Für die Wahl des neuen Ortsvorstandes übernahm Marita Rach-Wiegel die Wahlleitung. Sie legte einst mit den Grundstein für die Grünen in Mering und war lange Jahre im Ortsverband und Gemeinderat aktiv.

In 3 Wahlgängen wurden Anita Schneider und Hans Schneider als erste und zweiter Ortssprecher*in wiedergewählt, sowie Stefan Kratzer als neues Mitglied der Grünen zum dritten Ortssprecher neu gewählt. Die Kandidaten freuten sich besonders, die absolute Mehrheit der Stimmen bekommen zu haben. Ein weiteres Highlight des Abends war, dass 3 neue Mitglieder im Ortsverband begrüßt werden konnten, der nun 30 Mitglieder zählt.

Mit dem neuen Ortssprecher-Team geht es nun hochmotiviert in den Kommunalwahlkampf 2020.

Unsere Bürgermeisterkandidatin stellt sich vor

Am 26.10.2019 haben wir unsere Bürgermeisterkandidatin, Petra von Thienen, offiziell mit 100% der Stimmen nominiert.

Wenn Sie mehr über sie wissen möchten, schauen Sie auf ihrer Webseite vorbei. Sie wird sich sicher über jeden Besuch freuen.

Bei unseren Veranstaltungen können Sie sie außerdem persönlich kennenlernen und mit ihr und den Meringer Grünen über die Zukunft der Kommunalpolitik in Mering diskutieren. Wir freuen uns auf Sie!

Energiewende – Wie weiter?

Über die Energiewende zu reden ist leicht, denn jeder hat so seine Spezialthemen in denen er sich gut auskennt oder zumindest meint sich gut auszukennen. Manche favorisieren Wind, andere Solarenergie. Einige glauben alles dezentral wäre doch die Lösung, andere meinen, dass man ohne größere Netzverbunde nicht auskommt.

Unter Energiesystem ist aber hochkomplex und besteht aus vielen Modulen die sich gegenseitig beeinflussen. Insofern müssen Änderungen sorgfältig überlegt, geplant und durchgeführt werden. Die Agora Energiewende hat in den letzten Jahren rund 100 Studien zum Thema Energiewende erstellt. 2017 hat sie alle Studien zu einem fundierten Szenario für das Jahr 2030 zusammengefaßt.

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Wir wollen ein „Giftfreies Mering“

Letztes Jahr hat die Grüne Fraktion im Gemeinderat einen Antrag gestellt, keine Pestizide, Herbizide oder Fungizide mehr auf gemeindlichen Flächen einzusetzen, um sogenanntes Unkraut zu bekämpfen. Anlass war der Einsatz eines Herbizids (Banvel M) im Freibad und Kindergärten, um den Kleesamen zu bekämpfen. Der Antrag wurde mehrheitlich abgelehnt.

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Petition gegen die Ansiedlung von Honold

Mit Unterstützung der Grünen in Mering und auf Kreisebene hat das Aktionsbündnis „Keine Osttangente“ eine Petition gegen die Ansiedlung von Honold erstellt.

Wir würden uns freuen wenn möglichst viele die Petition unterschreiben. Sie steht für eine andere Verkehrs- und Siedlungspolitik.

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Pestizide: Der Bürger wird befragt

Derzeit steht eine Reform der europäischen Pestizidverordnung an. Unter anderem soll das Zulassungsverfahren neu geregelt werden. Laut dem Umweltinstitut München ist die Reform längst überfällig und sie war auch eine zentrale Forderung der europäischen Bürgerinitiative „Stop Glyphosat“.

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Mitmachen ist angesagt!

Am Samstag, den 2.12.2017 rufen die Meringer Grünen, der Kreisverband der ÖDP und der Bund Naturschutz auf zur Demonstration gegen das neue Industriegebiet westlich des Bahnhofs Mering – St. Afra. Dieses Industriegebiet sowie der Bau der Osttangente sind beides Beispiele für den  Flächenfraß direkt vor unserer Haustüre.

Wir sind der Meinung: So kann es nicht weitergehen. Wer sich mit uns dagegen wenden will,  kann am 2.12. bei unserer Demo mitmachen und an unserem Infostand für das Volksbegehren „Betonflut eindämmen“ unterschreiben. Zusätzlich können Sie eine Stellungnahme zum Bebauungsplan des Industriegebiets  verfassen.

Mehr Informationen zum Thema in unserer Veranstaltungsankündigung.

Der Gelbe Sack – kein Gewinn für den Landkreis

Nun ist es also klar: der Landkreis wird ca. 1000 Bürger befragen um herauszubekommen wie die Bürger des Landkreises zum Gelben Sack stehen. Laut Landrat Klaus Metzger soll das nicht als Entscheidungshilfe für den Kreistag verstanden werden, sondern nur als „Fingerzeig“, wie es denn abfalltechnisch im Landkreis weitergehen soll. Die Grünen finden dieses Vorgehen scheinheilig, da es als Form der direkten Demokratie verkauft wird. Sie haben deshalb einen Kenner der Thematik, Josef Metzger von der Aktionsgemeinschaft Lebensraum Lechleite / Lebenswertes Lechtal e.V., nach Mering eingeladen um mehr zum Thema Für- und Wider „Gelber Sack“ zu erfahren.

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Wiesen statt Beton – Harte Kritik

Die Anhörung zum Landesentwicklungsprogramm letzte Woche im Wirtschaftsausschuss hat ganz klar bestätigt: Söders Ideen wie die sogenannte Lockerung des Anbindegebots, die das Bauen von riesigen Gewerbegebieten abseits von Ortschaften auf der grünen Wiese ermöglicht, sind der Dammbruch in der Landesplanung. Auch mit Blick auf den Alpenplan stimmte das Gros der Expert*innen mit den Grünen überein, dass die „Causa Riedberger Horn“ einen fatalen Präzedenzfall schafft und die Alpen der Betonier-Wut von kurzfristigen Profiteuren des Kunstschnee-Zirkus ausliefert.

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Stand der europäischen Energiewende

Diese Zahl gibt den Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch in Europa 2016 an.

Das Denk- und Politiklabor Agora Energiewende hat in Zusammenarbeit mit dem britischen Think Tank Sandbag seinen jährlichen Bericht zur Energiewende in Europa veröffentlicht. Demnach wurde Europas Stromerzeugung  etwas klimafreundlicher, aber der Fortschritt schwächt sich leider ab.

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Infos zur Ortsentwicklung

Über die letzten zwei Jahre wurde zur Vorbereitung der Städtebauförderung ein ISEK durchgeführt (Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept). Der entstandene und inzwischen vom Gemeinderat abgesegnete umfangreiche Bericht wird im Rahmen einer Ausstellungseröffnung im Papst Johannes Haus vorgestellt.

Weitere Infos zur Veranstaltung sowie einen Flyer gibt es auf der Meringer Gemeindeseite.

Wir empfehlen allen Bürgern, die sich für diese Thematik interessieren, an der Informationsveranstaltung und Ausstellungseröffnung teilzunehmen.

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Tipps für Weihnachtsgeschenke

Wer noch nicht weiß, was er dieses Jahr zu Weihnachten schenken will, der findet auf der Utopia Webseite wieder viele Anregungen. Das Grundprinzip ist natürlich ‚Selbermachen‘.

Es gibt Anleitungen zum Basteln z.B. für Adventskalender oder Stoffbeutel, Ideen zum Kochen und Backen aber auch zur Herstellung von Kosmetikartikeln.

Empfohlen wird auch, die Geschenkeverpackung umweltfreundlich selbst herzustellen.

Stöbern sie doch mal rein. Die Umwelt wird es Ihnen danken und Spass macht es allemal. Wahrscheinlich werden die Geschenke für den Beschenkten auch noch an Wert gewinnen …

Magere Beteiligung am ADFC Fahrradklimatest 2016

Bisher haben in Mering bis 6.10. nur 5 Personen teilgenommen. Nachzulesen auf der ADFC-Seite.

Mindestens 50 Teilnehmer werden aber benötigt um statistisch verwertbare Aussagen zu bekommen. Mehr Teilnehmer wären natürlich besser.

Das letzte Mal im Jahr 2014 hatten wir 91 Teilnehmer. Das müsste doch auch diesmal zu schaffen sein. Am Besten wäre es wenn wir die 100er Marke reißen!

Also gebt euch einen Ruck und füllt den ADFC-Fragebogen aus, damit sich in Mering zum Thema Fahrradfahren was zum Positiven hin ändert.

Die Umfrage läuft noch bis 30. November 2016.

ADFC Fahrradklimatest 2016 – Bitte teilnehmen

Der ADFC führt in unregelmäßigen Abständen einen Fahrradklima-Test durch (zuletzt 2005, 2012, 2014), an dem sich die Bürger aller deutschen Städte und Orte beteiligen können. Abgefragt wird, wie gut die Situation für Radfahrer an dem jeweiligen Ort ist und welche Wünsche noch bestehen.

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Neue OrtssprecherInnen gewählt

Am 30. Juni hat der Ortsverband von Bündnis 90 / Die Grünen in Mering im Rahmen der Ortsversammlung turnusmäßig neue Ortssprecher gewählt (die Legislaturperiode beträgt zwei Jahre).

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Wiedergewählt wurde Anita Schneider, der mit einem grünen Blumenstrauß für die erfolgreiche Arbeit gedankt wurde. Neu gewählt wurde Hans Schneider. Rudi Kaiserswerth wurde als Ortssprecher verabschiedet. Er wird weiterhin unterstützend und beratend tätig sein.

Wir wünschen dem neuen OrtssprecherInnen Team viel Erfolg!

Mitmachen erwünscht

Als dritte Chance zur Mitwirkung bei der Erarbeitung des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) findet am Freitag, den 24. Juni 2016 ab 18:30 Uhr eine Planungswerkstatt zur Weiterentwicklung des „ISEKs Zukunft Markt Mering“ im Papst-Johannes-Haus statt.

Hier besteht wieder die Möglichkeit sich als Bürger aktiv in den Planungsprozeß einzubringen. Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele mitmachen würden.

Mehr zur Veranstaltung sowie weitere Informationen zum Planungsstand findet sich auf der Meringer Webseite.

Finanzwelt außer Rand und Band?

Wer hört schon noch Radio und dann auch noch den bayerischen Rundfunk? Auf Bayern 2 kommen immer wieder Sendungen, die komplexe Themen auf beeindruckende Weise einfach darstellen. Ein schönes Beispiel ist der Beitrag über die Finanzwelt, die uns sicherlich bald wieder große Probleme bereiten wird, da ja nicht wirklich Maßnahmen zur Stabilisierung umgesetzt worden sind.

Bildquelle: https://pixabay.com/de

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Stoppt das Bienengift

Kaum zu glauben. Da hat man noch alle Hände voll zu tun um sich   gegen die Verlängerung der Glyphosat Genehmigung auf EU-Ebene zu wehren. Da wird schon die nächste Umwelt-Schandtat im Hintergrund vorbereitet.

Im April 2008 starben am Oberrhein über 11.000 Bienenvölker. Schuld war giftiger Staub, der entstand, als mit hochpotenten Insektengiften (sog. Neonikotinoiden) behandelte Maiskörner ausgesät wurden. Seitdem ist Saatgut, das mit den Wirkstoffen Imidacloprid, Thiamethoxam oder Clothianidin behandelt wurde, in Deutschland verboten.

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Greens meet Grüne

In der Hafenstadt Bristol im Südwesten Englands fand am 15. und 16. April eine Austauschkonferenz zwischen der Green Party of England and Wales, der Europagruppe Grüne und den deutschen Grünen statt. Auf der britischen Seite  wurden die Teilnehmer von der Parteivorsitzenden Natalie Bennett, von den Mitgliedern im Europäischen Parlament Molly Scott Cato (Südwesten Englands mit Gibraltar) und Jean Lambert (London) sowie  Stadträten aus den Grünen Hochburgen Bristol und Brighton sehr herzlich empfangen.

Unser engagiertes Mitglied, die gebürtige Britin Esther Obst-Kennedy, war als Teilnehmerin  mit dabei und berichtet vom Treffen.

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Pflanzentauschbörse Impressionen

Auch dieses Jahr war die Pflanzentauschbörse bei  idealem Wetter wieder gut besucht.

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Eine kompetente Beratung gehört natürlich auch dazu.

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Kosten für die Kunden fallen keine an. Jeder kann mitnehmen, was in seinem Garten noch fehlt. Umgekehrt kann man eigene Pflanzen, von denen man zu viele hat, am Stand abgeben.

Tauschen ist grundsätzlich ein nachhaltiger Vorgang. Niemand muss etwas wegwerfen und umgekehrt findet man hier vielleicht ein Schnäppchen, das man schon lange haben wollte.

Mering erhebt Einspruch gegen die Osttangente

Auch bei der letzten Gemeinderatsitzung waren die zahlreich anwesenden Bürger (überwiegend Osttantgentengegner), die an der Gemeinderatssitzung als Zuhörer teilnahmen, wieder auf eine harte Probe gestellt. Die Diskussion, ob die Gemeinde Mering, obwohl sie sich ja schon in zwei Beschlüssen gegen die große vierspurige Lösung ausgesprochen hatte, jetzt einen Einwand im Rahmen der Bürgerbeteiligung nach Berlin schicken soll, zog sich hin und wurde recht kontrovers geführt. Dabei ging es hauptsächlich um die Frage, ob der von den Grünen vorformulierte Einspruchstext so unverändert übernommen werden soll.

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Parkroute für Mering

Am Mittwoch, den 20.4.2016 wurde im Meringer Gemeinderat nach langer Vorbereitung und kontroverser Diskussion eine Parkroute für Mering beschlossen. Für Besucher und aber auch die Meringer Bürger soll so die Parkplatzsuche erleichtert werden. Manche Themen dauern eben etwas länger und wer in der Politik mitwirken will, der muss einen langen Atem haben.

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TTIP – Freie Fahrt für Abzocker

In der ZDF Sendung Frontal 21 vom 5.4.2016 wird beispielhaft über einen Fall berichtet, wo eine kanadische Firma, die einen Wert von 25 Mio. Dollar hat, die rumänische Regierung auf 4 Mrd. Dollar verklagt, weil sie Goldschürfrechte wegen gravierender Umweltschäden verweigert. Vorausgegangen waren eine Anzahl von lokalen Gerichtsprozessen in Rumänien gegen Umweltorganisationen, die das Unternehmen alle verloren hat.

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10000 Tote pro Jahr durch Dieselfahrzeuge?

In der Sendung Frontal 21 vom 5.4.2016 wurden einige interessante Fakten und Zusammenhänge erläutert. Unter anderem wird ausgesagt, dass  durch den Ausstoß von Stickoxiden aus Dieselfahrzeugen in Deutschland im Jahr ca. 10000 Menschen sterben, also fast drei mal soviel wie wir Verkehrstote haben. Zusätzlich wurde gezeigt, dass Diesel-LKW heute im realen Straßenverkehr weniger Stickoxide ausstoßen als Diesel-PKW, obwohl sie die gleiche Technik eingebaut haben.

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Stopp dem Flächenfraß

Überall in Bayern und auch in unserer Region kann man beobachten, wie der Flächenfraß voranschreitet. Fast immer gibt es angeblich gute Gründe, weitere Flächen für Gewerbegebiete, Wohngebiete und Straßen zu versiegeln. Die Osttangente ist ein Beispiel das zeigt, dass auch hier in Mering dieses Thema hochaktuell ist.

Zu diesem Thema hatten die Meringer Grünen am 1. März diesen Jahres zwei kompetente Fachleute eingeladen:

  • Thomas Frey (BUND Naturschutz in Bayern, Regionalreferent für Schwaben, Fachabteilung für Südbayern)
  • Ludwig Hartmann (Fraktionsvorsitzender der Grünen Fraktion im bayerischen Landtag)

In den Vorträgen und der anschließenden Diskussion wurde aufgezeigt, was die Ursachen sind und wie man diese Entwicklung aufhalten könnte.

Den Vortrag von Thomas Frey , veröffentlichen wir an dieser Stelle.

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Was ist echter Ökostrom?

Ein wichtiger persönlicher Beitrag zum Umweltschutz und zur Verhinderung des Klimawandels ist der Umstieg auf Ökostrom. Mit wenig Aufwand kann man so seinen CO2-Ausstoß, Schadstoffausstoß sowie den persönlichen Anteil an der Atomstromproduktion deutlich senken.

Wer allerdings nicht aufpaßt, kann leicht einer Mogelpackung aufsitzen, da es viele Anbieter von Ökostrom gibt, die nur vorgeblich solchen liefern.

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Vernetzungstreffen Grüne Integrationspolitik

Unser grünes Mitglied Esther Obst-Kennedy ist mit hohem Engagement bei der Integration der Flüchtlinge in Mering mit dabei. Sie erteilt mit vielen anderen zusammen Deutschkurse und hat so selber praktische Erfahrung gesammelt.

Am 5. Februar hat sie  an einem von den Grünen im bayerischen Landtag initiierten Treffen teilgenommen. Hier ihr Kurzbericht:

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Glyphosat tötet – Glyphosat verhindern

Die EU-Staaten sollen, deutlich früher als geplant, am 7. März über die Wiederzulassung von Glyphosat (Pestizid) abstimmen. Der Bund Naturschutz hat die noch geheime Entscheidungsvorlage der EU-Kommission zugespielt bekommen. Demnach soll Glyphosat ohne irgendeinen Hinweis auf mögliche Gefährdungen weiterhin zugelassen werden. Der Bund Naturschutz ruft zum Widerstand auf!

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Wer kann bei Wohnungssuche helfen?

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Seit die ersten Flüchtlinge zu uns gekommen sind, ist schon eine Weile vergangen. Viele von Ihnen verfolgen die aktuelle Lage sicher in den Medien und/oder engagieren sich in einem Helferkreis und erfahren die Situation direkt.

Einige der Flüchtlinge, vor allem die aus Syrien, bekommen nun nach und nach ihre Anerkennung und müssen deshalb die Unterkünfte des Landkreises demnächst verlassen. Sie sind also auf Wohnungssuche.

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Steuerkreis: Erster Maßnahmenkatalog

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Wie aus der Presse bekannt ist, hat der Marktgemeinderat in Mering für die zukünftige Entwicklung des Marktes Mering die Erarbeitung eines integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) beschlossen (zum Eintritt in ein Städtebauförderungsprogramm). In diesem Rahmen wurde ein großer Steuerkreis mit Vertretern von Meringer Institutionen sowie Bürgervertretern eingerichtet, der das Planungsbüro bei seinen Arbeiten unterstützt. Wir berichten hier fallweise zu den Arbeiten in diesem Gremium.

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Geheimen Lobbyismus abschaffen

Die letzten Jahre haben gezeigt, dass wir als Bürger immer gläserner werden. Nicht zuletzt wurde die Angst vor Terroristen genutzt um Gesetze ständig zu verschärfen und immer mehr Informationen über uns zu erfahren. Für Politiker scheint das bei uns nicht zu gelten. Ganz anders die Situation in Kanada.

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Was wir selber tun können …

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Vielen ist klar, dass wir an unserem Lebensstil was änden müssen, wenn wir und auch die nachfolgenden Generationen auf diesem Planeten noch ein gutes Leben führen möchten. Das Utopia Portal gibt 10 Tipps für nachhaltigen Konsum, die einfach und kompakt dargestellt sind.

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Terminänderungen für 2016

Wegen Verlegung einiger Gemeinderatstermine haben wir entschieden, die betroffenen Stammtischtermine entsprechend zu verschieben. So ist es möglich, dass die Gemeinderäte – wie bei uns üblich – bei den Stammtischterminen anwesend sein können und umgekehrt Interessierte an den Gemeinderatssitzungen teilnehmen können. Ferner ziehen wir die Märchenstunde im Dezember um eine Woche nach vorne.

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